Haftung bei Elektro-Rädern

Elektro-Fahrräder sind weiter auf dem Vormarsch in Deutschland. Wer einmal damit gefahren ist, wird es nicht mehr missen wollen. In den bergigen Gebieten ohnehin nicht, aber auch im flachen Norddeutschland macht es Spaß, mit einem batterieunterstützten Fahrrad  zu radeln.

Aus Versicherungssicht – mit Blick auf die Haftpflichtversicherung – gibt es aber große Unterschiede bei Elekto-Rädern:

Pedelec
Fahrrad mit einem Motor zur Tretunterstützung. Die Höchstgeschwindigkeit bei Nutzung der Tretunterstützung beträgt max. 25 km/h. Ein Pedelec gilt EU-weit als Fahrrad und ist somit über in Deutschland über die Privathaftpflicht (PHV) mitversichert.

S-Pedelec
Dieses Form entspricht einem Pedelec. Bauartbedingt beträgt die Höchstgeschwindigkeit bei Nutzung der Tretunterstützung bis zu 45 km/h. Es gilt daher als Mofa und Sie benötigen einen Mofa- oder Autoführerschein und ein entsprechendes Kennzeichen. Das Fahren ist nur auf der Straße erlaubt.

E-Bike
Diese haben einen tretunabhängiger Antrieb. Dank der Motorleistung sind Geschwindigkeiten bis zu 45 km/h möglich. Teilweise bauartbedingt auch nur bis 20 km/h, aber es gelten alle E-Bikes als Mofa und Sie benötigen einen Mofa- oder Autoführerschein. Das Fahren ist nur auf der Straße und mit Versicherungskennzeichen erlaubt.

29.06.2018 /dl
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